Im Sommer werden es 16 Jahre sein die ich online bin. 1993 gab es für mich das erste Mal Internet – davor war ich mit einem Akkustikkoppler im BTX unterwegs, was aber nur in Ansätzen mit dem Internet vergleichbar war. Das Internet, oder auch das Web, ist das schnellst wachsende Medium seit Erfindung des Buchdruckes. Aber zurück zum eigentlichen Thema: Medienkompetenz.
Das Web ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das freut mich, der mit dem Slogan: analog atmen – digital leben, zu hören – zeitgleich ist es aber auch sehr erschreckend, denn die Macht des Web wird von vielen massiv unterschätzt, bzw. man ist sich dessen gar nicht bewusst. Definieren wir Medienkompetenz.
Definition Medienkompetenz
Medienkompetenz bezeichnet nach Dieter Baacke die Fähigkeit, Medien und ihre Inhalte den eigenen Zielen und Bedürfnissen entsprechend zu nutzen.
Quelle: Wikipedia
So weit, so gut – und bisher nichts Neues. Jetzt muss man dazu wissen, dass das Web das erste Medium ist, das einen direkten Rückkanal (Interaktion) besitzt. Man übernimmt nun eine Rolle des Prosumenten, ein Kofferwort aus Produzent und Konsument. Bei den klassischen Medien war man nur ein Konsument, wurde durch einen Medienbruch – z.B. Teilnahme an einem Gewinnspiel - zu einem vergleichsweise eingeschränkten Produzenten (sprich z.B. Profile anlegen und mit Inhalten befüllen in Form von Bildern, Videos, Texten oder Musik).
Und hier liegt schon die erste Hürde: man kann aktiv das Netz der Netze mitgestalten. Aber:
das Internet vergisst nichts!
Es klingt so lapidar und dennoch sind einige noch immer erstaunt, wenn sie nach ihrem Namen googlen, es lässt sich tatsächlich was finden – auch wenn es nicht in einem direkten Zusammenhang mit der Person steht. Und Google ist nur eine von vielen Suchmöglichkeiten… Mit dem World Wide Web ist uns ein Instrument an die Hand gegeben worden, dessen Kunst es ist damit bewusst umzugehen.
Und genau hier möchte ich ansetzen: Der Umgang mit dem Medium Internet. Gerade Kinder und Jugendliche gehen, meiner Meinung nach, zu leichtgläubig, zu leichtsinnig und zu unbedarft mit diesem Medium um. Ein sehr tolles “Aufklärungsvideo” bringt es passend auf den Punkt:
Das Thema ist sehr komplex und lässt sich nicht mit einem Artikel bewältigen. Daher ist das nur der erste Artikel von weiteren die folgen werden.
Dieses Thema Medienkompetenz möchte ich wie folgt angehen.
Aktuelle Ereignisse zeigen, dass die Boulevardpresse das Medium mehr für sich nutzen will und wird. Sprach man seiner Zeit von Witwenschütteln, grast man heute Social Networks ab, nennen wir es neudeutsch: Social Networkschütteln. Daher ist der richtige Umgang mit Social Networks, wie z.B. studiVZ, schülerVZ oder Wer kennt wen, etc. wichtig, gar dringend von Nöten. Die Regeln sind für alle dieselben.
Der Umgang mit dem Internet – was müssen/sollten Eltern/Lehrer berücksichtigen?
Ein langer Weg, den es zu erklimmen gilt, aber ein Weg der evtl. Licht in das Dunkle bringen kann. Artikel, die andere dazu animieren, sich dem anzuschliessen. Das Netz für das nutzen, wozu es geschaffen wurde: informieren, austauschen, kommunizieren und handeln.